Im 1. Jahrhundert vor Christus siedeln in ganz Europa nur etwa zweieinhalb Millionen Germanen, die in Dörfern leben. Doch wie setzt sich ein Germanendorf zusammen?
Kurze ZDF-Doku (01:00 min)
Germanen – Ursprung der Deutschen? Na ja, so ganz so einfach kann man das nicht sagen. Es fängt schon damit an, dass es nicht „die“ Germanen gibt. In der Antike leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands verschiedene Völker. Die hätten sich gar nicht als „ein“ Volk verstanden. Es handelt sich um eigene Stammesverbände, die sich wieder in kleine Gruppen aufteilen. Sie ähneln sich allerdings in Lebensweise. Dass wir sie dennoch als „ein Volk“ betrachten, liegt auch an der römischen Geschichtsschreibung. Denn die ist der eigentliche „Erfinder“ der Germanen. Mirko erklärt in diesem Video, wer die Germanen gewesen sind, wie sie gelebt haben und warum das Verhältnis zum römischen Nachbarn kompliziert gewesen ist.
Der römische Geschichtsschreiber Tacitus behauptete zu wissen, wie die Germanen ticken. Hartnäckig seien sie – teils auch im Schlechten. Für Caesar waren sie die reinsten Chaoten und damit der absolute Gegensatz zu seinen römischen Soldaten.
Dauer: ca. 1min
Die Antike erstreckte sich über rund 2500 Jahre - eine Zeit, in der viel passiert ist. Der kurze Film gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse dieses langen Zeitalters.
Die Vorfahren der Germanen lebten vermutlich in Eurasien. Um 1000 v. Chr. erreichte ein Teil von ihnen den Siedlungsraum zwischen Ostsee und Alpen und breitete sich im Lauf der Jahrhunderte bis zur Donau, an die Weichsel und nach Skandinavien aus.